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Interview Franz Strohmeier

1. Wie würden Sie Ihren Weinbau charakterisieren?
„Unser Ziel ist es, möglichst ohne zugekaufte Mittel auszukommen, d.h. aus der eigenen Landwirtschaft selbst die Grundlagen für funktionierenden Weinbau zu schaffen. Je weniger von außen in unsere Weingärten eingebracht wird, umso größer ist die Authentität der entstehenden Weine.
Im Grunde schmecken wir im Wein ja das, was die Rebe „isst“, also was sie aus dem Boden bekommt. Ist der Boden durch Mineraldünger verändert, wird man eine andere Mineralität im Wein schmecken, als wenn er natürlich belassen ist!
Wir entwickeln uns weg von der Monokultur, hin zu einer gemischten Reblandschaft, die vielen Lebewesen Platz gibt und wo die Rebe in Symbiose mit vielen anderen Organismen lebt.“

2. Was zeichnet für Sie einen guten Wein aus?
„Weine, die mich beeindruckt haben, sind mit herkömmlichem Weinvokabular schwer zu beschreiben.
Es geht nicht nur um Geschmack, es geht um das Mundgefühl, es geht um die Wechselwirkung zwischen mir und dem Wein!“

3. Wo sehen Sie sich in 20 Jahren?
„Unsere Weingärten entwickeln sich weiterhin in ein idyllisches, kleinstrukturiertes Rebenland, mit allen möglichen Pflanzen, Tieren und Kleinorganismen – wo auch vorzügliche Gemüsesorten, Getreide und Früchte in Symbiose mit den Trauben wachsen.
Mit Menschen, die all das genauso schätzen, wünsche ich mir gemeinsam zu arbeiten und einen Wein, der diese Vielfalt und Freiheit spiegelt, werden zu lassen.
Gelegentlich werden wir einen schön gereiften Wein (zum Beispiel einen 2007er) genießen und zurückdenken an diese Zeit des beginnenden Wandels!“

 

 

Medienberichte über uns

Le Rouge & le Blanc
 April-Mai 2016

Wein und Sekt Strohmeier